DIE ÜBUNGEN | Vorbereitung

Bevor mit den Taiji-Übungen angefangen wird, muss der Körper erst einmal verstehen worum es in den nachträglichen Bewegungen geht. Deswegen beginnen wir mit einer Meditationsübung.

 

STEHENDE SÄULE

Die stehende Säule (Zhan Zhuang) ist eine Standmeditation und stammt ursprünglich aus dem Qigong. der Körper wird hierbei auf sein natürliches Lot ausgerichtet und in sein Gleichgewicht gebracht. Je öfter bzw. länger diese Übung ausgeführt wird, desto feiner wird der Körper physisch, psychisch und energetisch auf sein Zentrum ausgerichtet. Durch diese Ausrichtung werden Blockaden gelöst und wir spüren einen leichten Energiefluß. Durch die nun entstehende Entspannung erfahren wir eine Verbindung von Körper und Geist. Äußerlich sind wir in Ruhe, innerlich in Bewegung.

 

SEIDENÜBUNG (CAN SI GONG)

Mit dieser Basis nehmen wir in den Seidenübungen (Can Si Gong) die Arbeit zur Entwicklung der inneren Energiearbeit auf. Der Adept versucht aus der ruhenden Position der „stehenden Säule“ langsam das Körpergefüge in Bewegung zu versetzen. Hierbei wird besondere Beachtung auf die äußeren und inneren Zusammenschlüsse gelegt. Nach dem Aufwärmen, der Meditationsübung sowie den Seidenübungen, wird der Unterricht mit Strukturübungen bzw. Übungsformen fortgesetzt. Die Bewegungen werden aus einer entspannten Körperhaltung in langsamen und gleichmäßig fließenden Bewegungen ausgeführt. Nach einiger Zeit der Übung vertieft sich die Atmung , der Körper wird beweglicher. Durch die neu gewonnene Struktur verbessert sich die Körperwahrnehmung und Körperhaltung. Die Gedanken und Handlungen werden klarer. So wirkt sich Taijiquan positiv auf die Gesundheit aus.

 

UNTERRICHTSFORMEN

19er Form | Laojia Yilu | Laojia Erlu | 38 Form | Xinjia Yilu
Schwertform | Stock-, Speerform | Säbelform | Hellebarde
Partnerübungen | Push Hands